Was mich an Dr. Suzuki am meisten berührt ist, dass er als einer der Ersten seiner Zeit, das immense Potenzial des Kindes erkannt hat.

 

Er hatte einen herausragenden Respekt und Bewunderung für die Kinder.

 

Da es aus seinem Herzen und seinem tiefen Sinn für Menschlichkeit kam, war er die entscheidende Person für eine pädagogische Methode.

Erst sprechen, dann lesen

 

Die Suzuki-Methode, auch bekannt als Muttersprachen-methode, basiert auf einem ganz natürlichen Geschehen, dem Erlernen der Muttersprache. So wie Kinder zunächst sprechen und dann erst lesen lernen, musizieren sie mit der Suzuki-Methode auch zunächst nach Gehör, bevor sie das Notenlesen erlernen.

 

2008 habe ich angefangen, mit Vorschulkindern zu arbeiten. Die spezielle Methodik und auch den erforderlichen Mut für die besondere Lernsituation mit den Kleinsten und deren Eltern verdanke ich meiner zweijährigen Ausbildung in Mailand, Italien, als Suzuki-Lehrerin. Nach meiner Erfahrung kann ich die Suzuki-Methode, die sich in über 70 Jahren mit Erfolg weltweit etabliert hat, als die effektivste Methode für Instrumentalunterricht im Vorschulalter bezeichnen.

Sehen Sie dazu auch die deutschen Suzuki-Webseiten:

 

http://www.germansuzuki.de/

http://www.suzukimusik.de/lehrer/lehrerliste/klavier.html

http://www.europeansuzuki.org/

 

Linstening to music:
our most important job! 

 

Thoughts on the Suzuki Piano School

From Haruko Kataoka

 

Mrs. Haruko Kataoka was born in Tokyo in 1927 and is co-founder and continuing developer of the Suzuki Piano Method in Matsumoto, Japan at Dr. Suzuki’s Talent Education Institute. 

 

How is the Suzuki Method different?

Traditionally, elementary music texts are prepared on the basis of how adults think children learn. The Suzuki Method is completely different from the traditional approach: Listening precedes everything.

 

How does children learn music? By listening!

In the Suzuki Method, rather than first playing the piano, the important job is to listen to the music the children is trying to learn. Listening is essential. When one listens repeatedly, the music enters the mind, and the more thoroughly it is internalized, the easier it is to reproduce it. It is much easier and pleasanter to study a piece one already knows than it is to play it without knowing or having heard it before.

 

Never say: I am playing this record for you

Suzuki begins with the child listening to the music to be learned. For this, parental cooperation is absolutely essential (if not a parent, some adult). Babies go through listening spontaneously to the voices of people talking around them from the time of their birth. Create a similar environment for your children. Never say: “I am playing this record for you”;  just arrange it so that the music enters their ears before they realize it, spontaneously as in language.

 

Please, let the child listen longer than he practices the piano. 

The more he/she listens, the better. When they listen a lot, children learn so fast that the teacher is surprised. If possible, a child should listen to the pieces 3 years ahead of playing.

 

Listening is the most important job!

If you play the Suzuki record once or twice a day, children will pick up and play pieces from the Piano Book 1 by ear.

 

By playing the pieces they have learned one by one, over and over, they learn to taste the joy of playing the piano fluently, taking delight in music. 

Musik zuhören: Unsere wichtigste Aufgabe! 

Gedanken zur Suzuki-Klavierschule

Von Haruko Kataoka

 

Frau Haruko Kataoka wurde 1927 in Tokio geboren und ist Mitbegründerin der Suzuki-Klavierschule in Matsumoto, Japan, am Dr. Suzuki's Talent Education Institute.

 

Wie ist die Suzuki-Methode anders?

Traditionell werden elementare Musiktexte von Erwachsenen so ausgearbeitet, auf der Grundlage dessen, wie sie denken, Kinder denken lernen sollen. Die Suzuki-Methode ist völlig anders als der traditionelle Ansatz: Zuhören ist alles.

 

Wie lernen Kinder Musik? Einfach durch Zuhören!

Mit der Suzuki-Methode, anstatt zuerst Klavier zu spielen, hören die Kinder die Liedern, die sie lernen werden. Zuhören ist wichtig! Wenn sie die Musik immer und immer wieder hören, setzt sie sich im Kopf fest, und je gründlicher sie sie verinnerlichen, desto leichter ist sie zu reproduzieren. Es ist viel einfacher und angenehmer, ein Stück einzustudieren, wenn man es bereits kennt, als wenn man es spielt, ohne es zu kennen.

 

Vermeiden Sie es zu sagen: Ich spiele dir diese CD oder Lieder vor

Suzuki beginnt mit dem Hören der zu erlernenden Lieder. Die elterliche Mitarbeit ist dafür entscheidend. Babys hören seit ihrer Geburt spontan den Stimmen der Menschen zu, die um sie herum sprechen. Schaffen Sie für Ihre Kinder eine ähnliche Umgebung. Vermeiden Sie es zu sagen: "Ich spiele dir diese Lieder vor”, sondern arrangieren Sie es einfach so, dass die Musik in ihre Ohren gelangt, bevor sie es merken, spontan wie in der Sprache.

 

Bitte lassen Sie das Kind länger zuhören, als es am Klavier sitz.

Je mehr er/sie hört, desto besser. Wenn sie eine Menge hören, lernen die Kinder so schnell, dass die Lehrer überrascht ist.  Wenn möglich, sollte ein Kind die Stücke 3 Jahre vor dem Spielen anhören.

 

Unsere wichtigste Aufgabe ist es, das Umfeld für das Zuhören zu schaffen!

Wenn Sie die Suzuki CD / Songs ein- oder zweimal am Tag vorspielen, lernen die Kinder die Stücke am Klavier nach Gehör. Durch das Spielen von Stücken, die sie eines nach dem anderen gelernt haben, entdecken die Kinder die Freude am fließenden Klavierspiel zu genießen und sich an der Musik zu erfreuen.

Ein neues Stück wird nicht während der Unterrichtszeit vom Lehrer unterrichtet. Die Schülerinnen und Schüler lernen die neuen Stücke, indem sie sich die Aufnahmen zu Hause anhören. Ein neue Stück zu lernen ist eine Aufgabe für Eltern und Kind, die es gemeinsam vervollständigen sollten.

+ What is practing?

+ Frequency 

+ The practice environment 

+ Listening and more...

 

    By Jenny Macmillan

Klavierunterricht
für Kinder

Roberta Springer

 

Unterrichtsorte:

• Littenweiler

• Günterstal 

 

Tel: 0151-

58 72 56 37 

 

info@piano-freiburg.de

 

www.robertaspringer.de